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Die humanitäre Organisation Right To Play Switzerland hat ihr Board (Vorstand) mit Olympiasieger Bernhard Russi komplettiert. Zudem konnte nach Vreni Schneider und Bruno Kernen mit dem Beachvolleyballer Patrick Heuscher ein weiterer Schweizer Spitzensportler als Athletenbotschafter gewonnen werden. Mit einer von der EFG Bank gesponserten Anzeigenkampagne macht Right To Play Switzerland auf ihre Botschaft aufmerksam: nämlich auf das Recht aller Kinder auf Spiel und Sport.
Right To Play (RTP) ist eine von Athleten getragene internationale humanitäre Organisation mit Hauptsitz in Toronto. Sie nutzt Spiel und Sport, um die Lebensqualität benachteiligter Kinder nachhaltig zu verbessern. Um in Europa stärker Fuss zu Fassen, hat Right To Play in Zürich eine Niederlassung eröffnet und ihre Aktivitäten in der Schweiz aufgenommen. In den vergangenen Monaten wurde mit der Unterstützung der Unternehmensberatung McKinsey und der Kommunikationsagentur Viva die Schweizer Organisation auf die Beine gestellt. Dieser steht das sogenannte «Board» vor, das sich aus namhaften Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Sport zusammensetzt. Unter der Leitung von RTP-Chairman und Eisschnelllaufolympiasieger Johann Olav Koss gehören EFG-Bank-Verwaltungsratspräsident Jean Pierre Cuoni (Vice Chairman), Anwalt Peter Ackermann, Privatbankier Martin Bidermann, Morten Kleeven, RTP-Switzerland-Direktorin Barbara Keller sowie neu der Ex-Skirennfahrer Bernhard Russi dem Board an. «Die Idee von Right To Play hat mich überzeugt. Denn Spiel und Sport ist eine Lebensschule, die zur nachhaltigen Entwicklung benachteiligter Regionen dieser Welt einen wichtigen Beitrag leisten kann», begründet der Olympiasieger und ehemalige Weltmeister sein Engagement.
500'000 Kinder in 20 Ländern profitieren von Right To Play
Aktuell profitieren über 500'000 Kinder in 20 Ländern in Afrika, Südostasien und dem Nahen Osten von den Projekten von Right To Play. Mittelfristig will die Nicht-regierungsorganisation (NRO) mit der Hilfe von 8000 Projektkoordinatoren und 120'000 lokalen Coaches über 5 Millionen Kinder und Jugendlichen in Sachen Spiel und Sport zu ihrem Recht verhelfen.
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Damit Right To Play dieses ehrgeizige Ziel erreichen kann, sind finanzielle Mittel notwendig. Bereits heute unterstützen Regierungen und Stiftungen, aber auch namhafte Unternehmen und Einzelgönner die Organisation. Dank einer schlanken Struktur und ehrenamtlich tätigen Mit-arbeitenden fliessen 85 Prozent der gespendeten Gelder direkt in die Spiel- und Sport-programme in den Einsatzgebieten. Diese werden in Zusammenarbeit mit UNO-Organisationen ausgewählt und definiert. Ziel dieser Programme ist es, den Kindern und Jugendlichen sie sozialen Werte des Sports erlebbar zu machen und durch Spiel und Sport deren Gesundheit zu verbessern. Maximal 15 Prozent der Spendengelder werden für die Ausbildung der Projekt-koordinatoren, das Fundraising und die Administration verwendet. Nach der Ausbildung schickt Right To Play die ehrenamtlichen Projektkoordinatoren für drei Jahre in die Einsatzorte. Diese bilden dort einheimische Coaches aus, welche die Programme mit den Kindern umsetzen, über-wachen und weiterentwickeln. Durch dieses Coach-Training-System ist die Nachhaltigkeit ge-währleistet.
Anzeigenkampagne mit der EFG Bank
Die Bekanntheit ist für eine Organisation wie Right To Play ein wichtiger Erfolgsfaktor. Dies hat die EFG Bank dazu veranlasst, im Mai und Juni in verschiedenen Schweizer Zeitungen und Zeitschriften eine Anzeigenkampagne zu schalten, die Right To Play ins Zentrum stellt. Die EFG Bank wurde vor 10 Jahren als Bank für Anlageberater gegründet. Unter dem Motto «we are different» stellt sie die Kunden kompromisslos ins Zentrum. Diese Erfolgsformel hat zu einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 61 Prozent pro Jahr geführt. «Diesem Motto ent-sprechend verhalten wir uns auch in der Werbung», sagt Jean Pierre Cuoni, Verwaltungsrats-präsident der EFG Bank und Vize-Chairman von Right To Play Switzerland. «Unsere Kampagne hilft beiden Partnern, bekannter zu werden», sagt Cuoni und verweist darauf, dass sich die EFG Bank damit vom austauschbaren Auftritt anderer Banken und Finanzinstitute abheben und gleichzeitig eine gute Sache unterstützen könne.
Patrick Heuscher neuer Athletenbotschafter
Ebenfalls unterstützt wird Right To Play von weltweit 150 Athletenbotschaftern wie zum Beispiel Wayne Gretzky, Lance Armstrong und Ian Thorpe. Diese haben die Aufgabe, die Idee von Right To Play in die Welt hinauszutragen und die Organisation bei ihren Aufgaben zu unterstützen. In der Schweiz konnte nach den Skistars Vreni Schneider und Bruno Kernen auch der Beachvolleyball-Olympiamedaillengewinner Patrick Heuscher als Athletenbotschafter gewonnen werden. «An den Olympischen Spielen in Athen habe ich die interkulturellen Werte des Sports erfahren dürfen. Seither bin ich fest davon überzeugt, dass Spiel und Sport zum friedlicheren Zusammenleben beitragen können», begründet Patrick Heuscher sein Engagement.
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